Gute Vorsätze und große Pläne fürs Neue Jahr haben viele von uns. Nur wissen wir, was oftmals im Laufe des Jahres dann daraus wird. Ich habe mir für 26 nicht so viel vorgenommen. Aber einen großen Plan habe ich. Mal wieder ein paar Wochen durch die Berge Nepals laufen, mehr bergauf als bergab. Reis essen, Tee trinken, kein Internet, kein Fernsehen, keine Zeitungen. Kein Trump, kein Putin, nicht mal ein Merz. Und wenn Beine und Lunge mitmachen, um den 1. Mai herum auf dem Mera Peak stehen.
Auf- und Abstieg Mera Peak – von Norden
Der ist 6476 Meter hoch
und wurde 1973 erstmalig bestiegen. Der Mera Peak ist kein schwieriger Gipfel, der Anstieg erfolgt über den mittelsteilen Mera Gletscher von Norden, nicht von der ungleich anspruchsvolleren Südseite.
Die „böse“ Südseite
Den größten Respekt habe ich vor den kalten Höhenwinden und den schlaflosen Nächten. Aus Erfahrung weiß ich: Ab 4000 Metern Höhe verabschiedet sich der Schlaf dauerhaft bei mir. Das liegt schlichtweg an der dünnen Luft. Logischerweise lockt das Herumliegen in kalten Zelten und einfachen Lodges auch nicht zum sofortigen Einschlummern. Ein bisschen fatal ist bei der Situation, dass sich am Abend der einzig halbwegs warme Ort im Schlafsack befindet. Wer sich also gegen 7 am Abend dahin verzieht, kann glatte 12 Stunden schlaflos Däumchen drehen.
2018 am Everest Basislager habe ich das in Perfektion betrieben
Da freuen wir uns vermutlich,
wenn wir am Gipfeltag nachts um zwei Uhr losstapfen können. Die Devise heißt dann: Früh hoch und den ganzen Tag ausnutzen, um nach dem Gipfelerfolg möglichst weit in tiefere Lagen absteigen zu können.
Ich habe in den letzten Wochen mein nötiges Equipment zusammengestellt. Keine ganz einfache Übung. Die Ausrüstung für eine vierwöchige Bergtour auf knapp 15 Kilo Gewicht begrenzen, wohl wissend, dass während der Tour die Temperaturen von plus 30 Grad bis zu minus 15 Grad schwanken können. Und das bei Regen, Schnee und Hagel. Erschwerend kommt dazu: Nötiges Equipment wie Eispickel, Steigeisen, Seil, Karabiner etc. ist sperrig und schwer.
Gemeinsam mit drei Freunden werde ich die Tour angehen. Zum Team stoßen in Kathmandu dann noch mein nepalesischer Freund Pawan, unser Sherpa Dendi und zwei junge Burschen aus seiner Familie, die uns beim Tragen helfen.
Duschen wird auf Bergtouren zur Nebensache
Von Kathmandu auf 1300 Metern Höhe
werden wir mit dem Jeep 270 Kilometer bis ins 2400 Meter hoch gelegene Phaplu fahren. Von hier gehen wir los. Nach 14 bis 16 Tagesetappen wollen wir im besten Fall auf dem Gipfel stehen. Puffertage sind eingeplant. Vor knapp 8 Jahren war ich das letzte Mal in der Region, seinerzeit haben wir den Everest Marathon bestritten. Von da weiß ich noch sehr genau, was vor Ort am wichtigsten ist:
Im Mai 2018 am Gokyo Ri im Everest Gebiet
Viel trinken, nur langsam in die Höhe steigen, Akklimatisationstage (Ruhetage) einlegen und sich keinen Husten einfangen. Und bereit sein nicht weiterzusteigen, wenn der Körper ernsthaft streikt, oder man den Verhältnissen am Berg nicht gewachsen ist.
Leider ist das leichter gesagt als getan.
Gut zu wissen: Berge kann man auch von weiter unten bestaunen, man muss nicht oben drauf stehen
Meine Vorfreude steigt, noch 7 Wochen bis zum Abflug. Zeit, um an der Kondition und Fitness zu schrauben. Und die Vorfreude genießen!
Hier der interne Link zu meinem Everest-Marathon Eintrag
Gute Vorsätze und große Pläne fürs Neue Jahr haben viele von uns. Nur wissen wir, was oftmals im Laufe des Jahres dann daraus wird. Ich habe mir für 26 nicht so viel vorgenommen. Aber einen großen Plan habe ich. Mal wieder ein paar Wochen durch die Berge Nepals laufen, mehr bergauf als bergab. Reis essen, Tee trinken, kein Internet, kein Fernsehen, keine Zeitungen. Kein Trump, kein Putin, nicht mal ein Merz. Und wenn Beine und Lunge mitmachen, um den 1. Mai herum auf dem Mera Peak stehen.
Der ist 6476 Meter hoch
und wurde 1973 erstmalig bestiegen. Der Mera Peak ist kein schwieriger Gipfel, der Anstieg erfolgt über den mittelsteilen Mera Gletscher von Norden, nicht von der ungleich anspruchsvolleren Südseite.
Den größten Respekt habe ich vor den kalten Höhenwinden und den schlaflosen Nächten. Aus Erfahrung weiß ich: Ab 4000 Metern Höhe verabschiedet sich der Schlaf dauerhaft bei mir. Das liegt schlichtweg an der dünnen Luft. Logischerweise lockt das Herumliegen in kalten Zelten und einfachen Lodges auch nicht zum sofortigen Einschlummern. Ein bisschen fatal ist bei der Situation, dass sich am Abend der einzig halbwegs warme Ort im Schlafsack befindet. Wer sich also gegen 7 am Abend dahin verzieht, kann glatte 12 Stunden schlaflos Däumchen drehen.
Da freuen wir uns vermutlich,
wenn wir am Gipfeltag nachts um zwei Uhr losstapfen können. Die Devise heißt dann: Früh hoch und den ganzen Tag ausnutzen, um nach dem Gipfelerfolg möglichst weit in tiefere Lagen absteigen zu können.
Ich habe in den letzten Wochen mein nötiges Equipment zusammengestellt. Keine ganz einfache Übung. Die Ausrüstung für eine vierwöchige Bergtour auf knapp 15 Kilo Gewicht begrenzen, wohl wissend, dass während der Tour die Temperaturen von plus 30 Grad bis zu minus 15 Grad schwanken können. Und das bei Regen, Schnee und Hagel. Erschwerend kommt dazu: Nötiges Equipment wie Eispickel, Steigeisen, Seil, Karabiner etc. ist sperrig und schwer.
Gemeinsam mit drei Freunden werde ich die Tour angehen. Zum Team stoßen in Kathmandu dann noch mein nepalesischer Freund Pawan, unser Sherpa Dendi und zwei junge Burschen aus seiner Familie, die uns beim Tragen helfen.
Von Kathmandu auf 1300 Metern Höhe
werden wir mit dem Jeep 270 Kilometer bis ins 2400 Meter hoch gelegene Phaplu fahren. Von hier gehen wir los. Nach 14 bis 16 Tagesetappen wollen wir im besten Fall auf dem Gipfel stehen. Puffertage sind eingeplant. Vor knapp 8 Jahren war ich das letzte Mal in der Region, seinerzeit haben wir den Everest Marathon bestritten. Von da weiß ich noch sehr genau, was vor Ort am wichtigsten ist:
Viel trinken, nur langsam in die Höhe steigen, Akklimatisationstage (Ruhetage) einlegen und sich keinen Husten einfangen. Und bereit sein nicht weiterzusteigen, wenn der Körper ernsthaft streikt, oder man den Verhältnissen am Berg nicht gewachsen ist.
Leider ist das leichter gesagt als getan.
Meine Vorfreude steigt, noch 7 Wochen bis zum Abflug. Zeit, um an der Kondition und Fitness zu schrauben. Und die Vorfreude genießen!
Hier der interne Link zu meinem Everest-Marathon Eintrag
Marathon am Everest:
Hier die Tour als Angebot vom Summit Club:
https://www.dav-summit-club.de/reisen/bergsteigen/hochtouren-weltweit/mera-peak-6461m-hochtour-mit-moderater-anforderung-2
Comments (2)
Drücke die Daumen, dass Wetter, Schnee und Rodel gut!!
Ganz viel Spaß und viel Erfolg💪