Winter im Defereggental

Das Defereggental in Osttirol liegt zwischen dem Pustertal im Süden und dem Virgental im Norden. Der Hauptort, St Jakob, befindet sich auf 1400 Metern Meereshöhe und ist damit ganz schön schneesicher. Zum Thema Schneesicherheit und Wintersport drei weitere Infos:

Das Skigebiet Brunnalm liegt auf der Nordseite, die Talloipen auf der Schattenseite und die sonnige Höhenloipe am Stallersattel kennt auf über 2000 Metern sowieso keine Schneeprobleme.

Da spricht viel für das Defereggental.

Zumal mittendrin das Naturhotel Tandler steht. Ich kenne und liebe es seit Jahren.

In St. Jakob: das Tandler im Winterkleid

Und habe letztens mal versucht, im Netz auch nur eine einzige mittelmäßige oder gar schlechte Bewertung zu finden. Komplette Fehlanzeige! Zu Recht. Das Hotel mit seinen 27 Zimmern punktet mit einer wunderbaren Saunalandschaft und open Air Pool auf dem Dach.

Klein, aber fein warm: der Pool auf dem Dach

Moderne, helle und sehr großzügige Zimmer machen große Lust auf einen Faulenzertag

Doppelzimmer im Tandler

Und beim Essen würde ich jetzt gerne mal ein bisschen meckern. Kann ich aber nicht. Bliebe noch der Service. Aber auch da sieht es bezüglich meckern ganz schlecht aus. Die Besitzerfamilie Ladstätter habt seit Jahren ein perfekt eingespieltes Team zusammengestellt. Eine gut gelaunte, selbstbewusste und sehr professionelle Crew sorgt morgens wie abends für einen enormen Wohlfühlfaktor bei den Gästen. Das Tandler ist ein rundum wunderbares Sporthotel mit Boutique Charakter.

Vom Skikeller auf die Loipe sind es fünf Minuten zu Fuß und zur Talstation der Brunnalm gerade einmal zehn Minuten. Dort warten gut dreißig Pistenkilometer zwischen 1400 und knapp 2700 Metern Meereshöhe. Ich liebe die schwarze und rote Talabfahrt durch den Wald. Oberhalb liegen die leichten und mittelschweren, weitläufigen und sonnigen Pisten rund um die Mooseralm.

Skigebiet Brunnalm/Defereggental
Rund um die Mooseralm

Drei Hütten zum Einkehren

Die Eggenhütte

Sie liegt versteckt an der roten Talabfahrt und ist im Winter per Ski, Tourenski oder Schneeschuhen zu erreichen. Die Hütte besitzt zu Recht Kultstatus. Wer dort in größerer Gruppe essen und trinken möchte, sollte vorher einen Tisch reservieren.

An der Piste gibt es keinen Wegweiser, die Eggenhütte muss man suchen und finden

Übrigens: Der Wirt rät zum Genuss von maximal einem Jagertee – wegen seiner durchschlagenen Wirkung.

Die Eggenhütte im Skigebiet Brunnalm
Die Eggenhütte ist noch eine urige Berghütte

Die Alpe Stalle

Im hinteren Defereggental liegt der kleine Weiler Maria Hilf. Vom Rodelparkplatz Pötsch (auf der Schattenseite) wandert man 1 Stunde zu Fuß bis auf gut 1700 Meter Höhe und rodelt nach ausgiebiger Jause wunderbar zurück ins Tal. Rodel stehen vor Ort zur Verfügung. Die Hütte ist auch am Abend bis gegen 23.00 Uhr geöffnet (außer Mo. und Di.). Da spricht also wenig gegen eine sportliche Aktivität mit Einkehr am Abend.

Die Enzianhütte

Eine wunderbare Tagestour führt mit Schlitten oder Tourenski nach Italien. Da liegt nämlich die Enzianhütte.

Man fährt mit dem Skibus oder PKW zum Staller Sattel. Von dort geht man ca. 1 Stunde entlang des Obersees (hier liegen die herrlichen Höhenloipen) bis zur Passhöhe

Mit meiner Schwester Veronika an der winterlichen Wandergrenze nach Italien

und fährt von dort über die verschneite Passstraße gut 4 Kilometer (450 Höhenmeter) bergab – bis direkt vor die Enzianhütte. Für den Rückweg bis zum Parkplatz/Bushalt sollte man 2,5 bis 3 Stunden einplanen.

Übrigens:

Jetzt im Februar finden am Antholzer See die Olympia-Biathlon Wettbewerbe statt.

Wichtig:

Bei allen Hütten unbedingt vorher schauen, wann Ruhetag ist.

Hier der Link für das Tandler:

https://www.tandler.at

Noch Lust auf eine Wintergeschichte der etwas anderen Art:

Interner Link:

Winter im Westen

Mehr Infos zum winterlichen Defereggental unter:

Ich werde Skitourengeher

Winter an der Schwarzach bei St. Jakob

Ich - Mikka Ich war schon immer eher Läufer und nicht Rädchen-Fahrer. Wir wohnten am Hang, ein unbefestigter Feldweg führte zu unserem Haus. Wir haben unsere Räder immer mehr geschoben als gefahren. Später verdiente ich mein Geld als Bademeister und Fensterputzer, da war ich auch viel zu Fuß unterwegs, ja und dann habe ich mit dem Marathon laufen angefangen. Und mit dem Bergwandern, ich war auch Reiseleiter im Himalaya. Als das Heruntergehen meinen Knien nicht mehr gefiel, hab ich das Paragleiten gelernt. Soviel zu meiner Sportkarriere. Beruflich lief es auch nicht so glatt. Als Junge wollte ich die Wetterstation auf der Zugspitze übernehmen. Es hat dann nur zum Wetterfrosch ohne Ausbildung gereicht. Lehrer konnte ich auch nicht werden, da hatte ich zwar eine Ausbildung, aber das Land NRW keine Jobs. Also wurde ich eben Reiseleiter, Reisereferent, Reiseverkäufer, Reiseredakteur und Reisejournalist. Ich bin ein bisschen herumgekommen. Habe Reisefilme gedreht, Reiseartikel und zwei Reisebücher geschrieben. Ich habe vor und hinter der Kamera gestanden, den Mount Everest fast bestiegen und die Sahara quasi durchquert. Ich bin viele Berge hochgelaufen und heruntergeflogen und ich bin seit 65 Jahren Gladbach Fan. Ich wurde in Mönchengladbach geboren.

Comments (2)

  1. Hans Küpper

    👍

  2. Du machst mich neidisch . Genieße die letzten Stunden
    Vorfreude auf Nächstes Jahr

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