Trump kauft Österreich

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Endlich mal eine gute Nachricht. Anstatt täglich irgendwo in der Welt zu zündeln und Strafzölle einzuführen, hat Trump gestern einen Deal eingefädelt, der ihn längerfristig ruhigstellen sollte. Er kauft für einen symbolischen Dollar die Alpenrepublik Österreich. Vorbild für sein Tun ist ihm der Wursthersteller Wiesbauer, der im Jahre 2007 den Mullwitzkogel im hinteren Virgental der Gemeinde abkaufte und zur Wiesbauerspitze umbenannte. Im Gegenzug bekamen die Talbewohner ein paar Würste und konnten mit dem Geld des Wurstproduzenten einen Wanderweg auf die neue Wiesbauerspitze ausbauen.

Wiesbauer Würste
Die Nahrungsgrundlage im Virgental

Der jetzige Geschäftsführer von Wiesbauer, Thomas Schmiedbauer, hat den österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker davon überzeugen können, dass der Verkauf der Alpenrepublik für die Bewohner langfristig gewaltige Vorteile bringen wird. Bundespräsident Alexander Van der Bellen widersetzte sich nur kurzfristig dem Verkauf seines Landes. Trump hatte gedroht, ihm den Zugang zu seinem überlebenswichtigen, amerikanischen Herzmedikament zu verweigern.

Hier nun die Eckdaten des Deals zwischen Trump, dem Würstelhersteller Schmiedbauer und Kanzler Stocker.

Der Ösi-Deal

Österreich heißt ab sofort Ösi-County

Gouverneur wird der Wunderwuzzi Sebastian Kurz

Trump garantiert hoch und heilig: „I make that fucking Ösi-County very, very, very great!

Die Ösis erhalten als Gegenleistung:

Die Verlängerung der Großglockner Hochalpenstraße bis auf den Gipfel mit einem neuen Panoramarestaurant direkt neben dem Gipfelkreuz. Das neue TOP OF THE WORLD!

„TOP OF THE WORLD Großglockner“

Die Möglichkeit, pro Haushalt einen original Hummer jederzeit zollfrei einführen zu können.

Die Einebnung und Entsiedelung aller Wiener Problembezirke mit der anschließenden Errichtung eines überdimensionalen Ösi-Disney-Parks an gleicher Stelle. Das Firmengelände der Firma Wiesbauer bleibt von dieser Umbaumaßnahme unbetroffen. Wien als Hauptstadt wird nicht weiter benötigt. Kurz erledigt seine Amtsgeschäfte von Mar-a-Lago in Florida aus.

Das Mozarthaus in Salzburg wird abgetragen

Das Mozarthaus in Salzburg
Noch schnell vorbeischauen, bevor es umzieht

und auf dem Golfplatz in Mar-a-Lago originalgetreu wieder aufgebaut. Dort wird dann der Besuch des Mozarthauses 3500 Dollars pro Person kosten. Ösi-County erhält 10 Prozent der erzielten Gewinne. An die Stelle des Mozart Hauses in Salzburg wird eine mit Blattgold verzierte Kentucky Fried Chicken Filiale per 3D-Drucker errichtet.

Donald’s Schwiegersohn Jared Kushner erhält den Auftrag, Kitzbühel samt Wildem Kaiser Gebirge unter eine gigantische Glaskuppel zu packen.

Der Wilde Kaiser zwischen Kitzbühel und Kufstein

Eine ebenso gigantische Schneekanone wird für beste Powder Snow Verhältnisse an 365 Tage im Jahre sorgen und wöchentlich eine Hahnenkamm-Abfahrt ermöglichen. Die Golfplätze rund um Kitzbühel werden in Ice-Speedway Anlagen umgewandelt. In der Folge wird Kufstein eingeebnet, damit dort Ausgleichs-Golfplätze entstehen können. Die Eingeborenen von Kufstein werden von amerikanischen ICE Beamten, die ja schon in Cortina bei den Olympischen Spielen im Einsatz sind, nach Rosenheim überführt und in einem neu errichteten Trailerpark untergebracht.

Der Gelbe Enzian wird weiter als Kräuterschnaps in Ösi-County produziert, allerdings zu 100 Prozent zollfrei nach USA exportiert und dort zu einem fünffach höheren Preis als Haartonikum verkauft. Ösi-County erhält 12 Prozent von den Umsatzerlösen und jeder private Ösi-Haushalt erhält jährlich als Kompensation zusätzlich eine Flasche Tennessee Whiskey.

Typischer Ösi-Haushalt

Stellt sich die Frage:

Was verspricht sich Donald von diesem Deal, der dem neuen Ösi-County derart umfangreiche Vorteile verschafft.

Hier in Kurzform die Vorteile des Deals für Donald.

Donald erhält die Abbaurechte für alle seltenen Erden in Ösi-County, insbesondere für Bergkristalle, die seine Frau Melania Trump dann über die, an sie überschriebene Firma Swarovski weltweit vermarkten darf.

Donald darf im Bodensee vor Bregenz eine Fregatte vor Anker legen und damit die renitenten Schweizer bedrohen und dazu zwingen, seiner gesamten Familie weiterhin jährlich 250 Luxusuhren als Weihnachtspräsent zu übersenden.

Seebühne Bregenz
Da wo sich die Seebühne für die Bregenzer-Festspiele befindet, könnte die Fregatte liegen – dann gäb es auch gleich die Tribüne für die Zuschauer dazu, wenn der Donald mal auf Stippvisite ist

Das Wiener Schnitzel wird weltweit umbenannt in Fried Donald.

Wiener Schnitzel in der Pfanne
Typisches Fried Donald goldgelb in der Pfanne

Und Ösi-County verlässt die lästige Eurozone und erhält wieder seine eigene Währung zurück, nicht den Schilling, sondern den Donald Dollar. Er wird an den US-Dollar gekoppelt.

Ich gebe an dieser Stelle zu: Die Höhenluft ließ mich letztens schlecht schlafen und wie ich da so vor mich hindämmerte, kam mir diese wahnsinnige Geschichte in den Sinn.

Aber ist sie wirklich so wahnsinnig? In diesen wahnsinnigen Tagen. In denen Wahnsinn zur Wirklichkeit wird, zur umfassenden Normalität.

Ich fürchte nicht!

Bildquelle: Titelbild Der Spiegel vom 23.01.2026

Zum Schluss:

Zwei gut gemeinte Ratschläge:

Liebe Bewohner von Ösi County. Wenn Donald sich bei einer Wanderung in seinem neuen County ablichten lässt. Verarscht ihn nicht und lasst auf dem Foto keinen Yeti an seiner Seite laufen. Er wusste auch nicht, dass auf Grönland keine Pinguine herumlaufen und ließ sich mit einem ablichten. Nochmals will er so einen Ärger nicht haben. Und liebe Schweizer: Seid vorbereitet, wenn Donald plötzlich behauptet, er habe heute euer Land gekauft. Er verwechselt Island und Grönland auch ständig.

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Noch Zeit für einen weiteren Eintrag?

Interner Link:

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Ich - Mikka Ich war schon immer eher Läufer und nicht Rädchen-Fahrer. Wir wohnten am Hang, ein unbefestigter Feldweg führte zu unserem Haus. Wir haben unsere Räder immer mehr geschoben als gefahren. Später verdiente ich mein Geld als Bademeister und Fensterputzer, da war ich auch viel zu Fuß unterwegs, ja und dann habe ich mit dem Marathon laufen angefangen. Und mit dem Bergwandern, ich war auch Reiseleiter im Himalaya. Als das Heruntergehen meinen Knien nicht mehr gefiel, hab ich das Paragleiten gelernt. Soviel zu meiner Sportkarriere. Beruflich lief es auch nicht so glatt. Als Junge wollte ich die Wetterstation auf der Zugspitze übernehmen. Es hat dann nur zum Wetterfrosch ohne Ausbildung gereicht. Lehrer konnte ich auch nicht werden, da hatte ich zwar eine Ausbildung, aber das Land NRW keine Jobs. Also wurde ich eben Reiseleiter, Reisereferent, Reiseverkäufer, Reiseredakteur und Reisejournalist. Ich bin ein bisschen herumgekommen. Habe Reisefilme gedreht, Reiseartikel und zwei Reisebücher geschrieben. Ich habe vor und hinter der Kamera gestanden, den Mount Everest fast bestiegen und die Sahara quasi durchquert. Ich bin viele Berge hochgelaufen und heruntergeflogen und ich bin seit 65 Jahren Gladbach Fan. Ich wurde in Mönchengladbach geboren.

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