Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit den Menschen aus dem Morgenland in ihrem Paradies rund um Zell am See und Kaprun verbracht. Leider wurde ich dort vertrieben, rein aus organisatorischen Gründen, und musste mir ein neues Paradies suchen: Am Wolfgangsee – ein wahres Rentnerparadies. Da gehörte ich hin. In St. Gilgen, wo Helmut Kohl Ehrenbürger ist, Mozarts Mama geboren wurde und der Nobelpreisträger Karl von Frisch die Tanzsprache von Bienen erforschte, habe ich mich einen Tag herumgetrieben. Von Salzburg war es ein Katzensprung (25 km), ein Parkplatz in der Nähe der Zwölferhorn-Gondel war schnell gefunden, und dann stand ich auch schon wieder am Berg. Allerdings: weit und breit keine Rentnerin, geschweige denn ein Rentner in Sicht.
Nur zwei Esel bei der Betrachtung des Wolfgangsees
In knapp zwei Stunden bin ich durch Wald und über Almen via Lärchenhütte und Sausteigalm bergwärts gewandert, bis zum Zwölferhorn. Da traf ich dann auf all meine Altersgenoss:innen, die sich die Gondelfahrt geleistet hatten. Was für ein paradiesischer Blick.
Oben am Zwölferhorn, übrigens mit schöner Startplatz Wiese für Paragleiter
Am späten Mittag war ich zurück am See, auch da Best Ager soweit das Auge reichte. St. Gilgen glänzte so gut es kann und mir wurde bei einem Verlängerten und einem Stück Linzer Torte sonnenklar:
AUSTRIA-Paradies
Auf Erden gibt es nur ein Paradies und das heißt Austria. Am Wolfgangsee finden die Rentner ihr Paradies,
Gute Laune auf dem Mäuerchen
in Zell am See die Morgenländer, in Innsbruck die Asiaten, außer den Chinesen. Die finden ihr Paradies ja in Hallstatt am Hallstätter See. In Kitzbühel alle Adabeis dieser Welt, in Ischgl alle Après-Ski Freaks dieser Welt und in Salzburg die kosmopolitische Fangemeinde der Mozartkugel.
Die gibt es hier wirklich an jeder Ecke
Das irrlichternde, unüberschaubar große Fußvolk aus aller Herren Länder, das auf der Suche nach dem ultimativen Kaiserschmarrn, durch jede Schlucht und über jedes Joch der Alpenrepublik latscht, noch gar nicht mitgezählt.
Da tun mir die Einheimischen mittlerweile doch ein bisserl leid. Bis in den Oktober Halligalli vom Wiener- bis zum Bregenzerwald und dann, quasi über Nacht und pünktlich zu Allerseelen Totenstille allerorten. Verwirrt und vereinsamt stehen die Ösis dann in ihren Gemeinden herum, mit Angst verzerrten Gesichtern, und in der allergrößten Sorge, ob am Wochenende vor Weihnachten, wenn sie die Paradies-Tore wieder traditionell öffnen, die Weltgemeinde auch wieder davorsteht. Was, wenn irgendein anderes Land der Erde auf die Paradies-Idee käme. Das Nachbarland Schweiz zum Beispiel. Paradies bildende Maßnahmen stünden kaum an.
Mozart selber war nie im idyllischen St. Gilgen
Die Eidgenossen müssten nur kurzerhand ihren Franken ordentlich abwerten oder gleich die türkische Lira zu ihrer Leitwährung ernennen. Da würden für Austria von jetzt auf gleich nur noch ein paar Piefkes und Holländer übrigbleiben – fürchterlich!
Ich habe mich total verzettelt. Zurück nach St. Gilgen. Nach Kaffee und Torte bin ich zum örtlichen Seebad spaziert. Das liegt gleich an der Promenade, mit freiem Zugang und Eintritt, und da sprangen sogar ein paar Kinder rum.
St. Gilgen hat nicht nur ein Herz für Rentner, auch für Kinder
Die haben richtig Krach gemacht und die drumherum liegenden Rentner am Mittagschlaf gehindert. Hat aber keiner das Ordnungsamt gerufen. Die Rentner und Rentnerinnen in St. Gilgen waren gut gelaunt, weil die Sonne so herrlich auf ihre vollen Bäuche schien. Am Nachmittag musste ich schweren Herzens wieder von dannen ziehen, Richtung Salzburg, auf eine Mozartkugel sozusagen.
Hier der Link zu meinem letzten Blogeintrag über Gaudi Arabien
Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit den Menschen aus dem Morgenland in ihrem Paradies rund um Zell am See und Kaprun verbracht. Leider wurde ich dort vertrieben, rein aus organisatorischen Gründen, und musste mir ein neues Paradies suchen: Am Wolfgangsee – ein wahres Rentnerparadies. Da gehörte ich hin. In St. Gilgen, wo Helmut Kohl Ehrenbürger ist, Mozarts Mama geboren wurde und der Nobelpreisträger Karl von Frisch die Tanzsprache von Bienen erforschte, habe ich mich einen Tag herumgetrieben. Von Salzburg war es ein Katzensprung (25 km), ein Parkplatz in der Nähe der Zwölferhorn-Gondel war schnell gefunden, und dann stand ich auch schon wieder am Berg. Allerdings: weit und breit keine Rentnerin, geschweige denn ein Rentner in Sicht.
In knapp zwei Stunden bin ich durch Wald und über Almen via Lärchenhütte und Sausteigalm bergwärts gewandert, bis zum Zwölferhorn. Da traf ich dann auf all meine Altersgenoss:innen, die sich die Gondelfahrt geleistet hatten. Was für ein paradiesischer Blick.
Am späten Mittag war ich zurück am See, auch da Best Ager soweit das Auge reichte. St. Gilgen glänzte so gut es kann und mir wurde bei einem Verlängerten und einem Stück Linzer Torte sonnenklar:
AUSTRIA-Paradies
Auf Erden gibt es nur ein Paradies und das heißt Austria. Am Wolfgangsee finden die Rentner ihr Paradies,
in Zell am See die Morgenländer, in Innsbruck die Asiaten, außer den Chinesen. Die finden ihr Paradies ja in Hallstatt am Hallstätter See. In Kitzbühel alle Adabeis dieser Welt, in Ischgl alle Après-Ski Freaks dieser Welt und in Salzburg die kosmopolitische Fangemeinde der Mozartkugel.
Das irrlichternde, unüberschaubar große Fußvolk aus aller Herren Länder, das auf der Suche nach dem ultimativen Kaiserschmarrn, durch jede Schlucht und über jedes Joch der Alpenrepublik latscht, noch gar nicht mitgezählt.
Da tun mir die Einheimischen mittlerweile doch ein bisserl leid. Bis in den Oktober Halligalli vom Wiener- bis zum Bregenzerwald und dann, quasi über Nacht und pünktlich zu Allerseelen Totenstille allerorten. Verwirrt und vereinsamt stehen die Ösis dann in ihren Gemeinden herum, mit Angst verzerrten Gesichtern, und in der allergrößten Sorge, ob am Wochenende vor Weihnachten, wenn sie die Paradies-Tore wieder traditionell öffnen, die Weltgemeinde auch wieder davorsteht. Was, wenn irgendein anderes Land der Erde auf die Paradies-Idee käme. Das Nachbarland Schweiz zum Beispiel. Paradies bildende Maßnahmen stünden kaum an.
Die Eidgenossen müssten nur kurzerhand ihren Franken ordentlich abwerten oder gleich die türkische Lira zu ihrer Leitwährung ernennen. Da würden für Austria von jetzt auf gleich nur noch ein paar Piefkes und Holländer übrigbleiben – fürchterlich!
Ich habe mich total verzettelt. Zurück nach St. Gilgen. Nach Kaffee und Torte bin ich zum örtlichen Seebad spaziert. Das liegt gleich an der Promenade, mit freiem Zugang und Eintritt, und da sprangen sogar ein paar Kinder rum.
Die haben richtig Krach gemacht und die drumherum liegenden Rentner am Mittagschlaf gehindert. Hat aber keiner das Ordnungsamt gerufen. Die Rentner und Rentnerinnen in St. Gilgen waren gut gelaunt, weil die Sonne so herrlich auf ihre vollen Bäuche schien. Am Nachmittag musste ich schweren Herzens wieder von dannen ziehen, Richtung Salzburg, auf eine Mozartkugel sozusagen.
Hier der Link zu meinem letzten Blogeintrag über Gaudi Arabien
Gaudi-Arabien
Link für die Seilbahn in St. Wolfgang
zwoelferhorn.at