„after Corona“ Reisetipp

Urlaubsoase El Gouna


Badeurlaub in Ägypten muss nicht heißen: Urlaub im „2000 Betten all inclusive Bunker“ am Roten Meer. Mein „nach Corona“ – Tipp für das Frühjahr, den Herbst und Winter:

Die Urlaubsoase El Gouna am Roten Meer

Urlaubsoase El Gouna
Blick vom Steigenberger Golf Resort zum Roten Meer

Garantiert sind: Sonnenschein, badetaugliche Temperaturen an Land und im Wasser, perfekte Sportbedingungen für: Kiten, Tauchen, Windsurfen, Golfen, Joggen, Klettern/Wandern in der Wüste, Wasserski und sogar Paragleiten.

Ich war schon etwa 10 Mal in El Gouna, mehrmals zum Arbeiten, aber auch privat, zum Sporteln und zum Abhängen.

Bei der Arbeit als Hoteltester
Bei der Arbeit als Hoteltester

Meine persönlichen Highlights:

  • Das frühmorgendliche Streckenschwimmen in der Lagune mit anschließendem Frühstück auf der Terrasse des Steigenberger Golf Resorts
  • Das faszinierende Licht am Nachmittag
  • Das Umherstreifen in den nahen Fels- und Wüstenlandschaften
Ägyptische Wüste
Erstbesteigung gefällig?
  • Das abendliche Leben und Backgammon Spielen in Downtown El Gouna
  • Der Absacker auf der Terrasse der Par 19 Bar des Steigenberger Golf Resorts

Eine halbe Stunde Taxifahrt nördlich von Hurghada (Flughafen) liegt die Lagunenstadt El Gouna. Der ägyptische Geschäftsmann Samih Sawiris hat hier vor 30 Jahren einen seiner Lebensträume verwirklicht: Mit Baggern Gräben in den Wüstensand am Roten Meer buddeln, diese Gräben anschließend fluten und so eine Lagunenlandschaft wachsen lassen.

Darin entstand über die nächsten Jahre eine auf dem Reißbrett geplante Siedlungs/Ferienanlage im landestypischen Stil. Es wurde eine vielfältige Infrastruktur geschaffen, die auch die Bedürfnisse der einheimischen Arbeiter und deren Familien nachhaltig mitberücksichtigt. Das El Gouna Projekt kann sich sehen lassen. Es zeigt, dass Tourismus in größerem Umfang auch komplexe, positive Auswirkungen auf Land und Leute vor Ort haben kann. Kritiker nennen El Gouna ein Ghetto, ich nenne es eine moderne Oase.

El Gouna statt Ibiza
Nicht Ibiza, sondern El Gouna

Natürlich hat das All inclusive Prinzip auch in El Gouna Einzug gehalten. Aber es geht auch ohne! Dutzende guter Restaurants, Bars und Pubs in Downtown und rund um die verschiedenen Marinas locken Urlauber aus den Hotels.

Abu Tig Marina El Gouna
Abu Tig Marina

Mein persönlicher Hoteltipp:

Das Steigenberger Golf Resort in El Gouna: ein 5 Sterne Haus mit korrekten Preisen und nicht nur gut für Golfer! Der direkte Strandzugang zur Lagune lässt stundenlanges Schwimmen zu. Der das Hotel umgebende 18-Loch Golfplatz bietet einen herrlichen Jogging Parcours und das Hotel selbst (mit zwei großen Pools) fasziniert mit seiner besonderen Bauweise im Nubischen Stil. Absolut erwähenswert auch: die Großzügigkeit der gesamten Anlage.

Steigenberger Golf Resort El Gouna
Das Steigenberger Golf Resort in El Gouna

In 15 Minuten erreicht man zu Fuß Downtown El Gouna.

Die Zimmer sind sehr groß, zudem verfügen viele über Terrassen mit wunderbaren Ausblicken.

Zimmer mit Steigenberger Gof Resort El Gouna
Zimmerterrasse

Doppelzimmer

Beim Essen würde ich mich persönlich auf Halbpension beschränken (s.o.). Besonders hervorzuheben ist das vielfältige Brotangebot, morgens wie abends. Und das a la carte Restaurant „Rotisserie“ im Turm auf dem Golfplatz. Unbedingt vorbuchen, weil sehr beliebt!

Der nächste direkte Meeresstrand ist ca. 1,5 Kilometer entfernt (Shuttle).

Hauptpoll des Steigenberger Golf Resorts in El Gouna
Der Hauptpool von nah

Urlaubsoase El Gouna mit Steigenberger Golf Resort
und fern

https://www.steigenberger.com/hotels/alle-hotels/aegypten/el-gouna/steigenberger-golf-resorthttp:

Mein persönlicher Sporttipp

Die Kite Schule von Hussin:

Hussin von der Kiteschule Flyhighandneverland
Hussin

//flyhighandneverland.com/

Hussin ist Ägyptischer Meister im „Big Air“ und Mitglied der ägyptischen Kite-Nationalmannschaft. Er spricht fließend englisch und deutsch und überzeugt total als Kite-Lehrer. Zudem ist er ein jederzeit freundlicher und humorvoller Mensch, bei dem Lernen Spaß macht. Auf seiner Homepage gibt es alle nötigen Informationen rund um seine Angebote in Sachen Kiten. El Gouna bieten mit seinen flachen Küstenabschnitten und dem stetigen Wind paradiesische Verhältnisse fürs Kiten. Entsprechend gut lässt sich der Sport hier auch erlernen. Als Lehrmeister empfehle ich: Hussin!

Hussin im Kite Revier von El Gouna
Urlaubsoase El Gouna - Strand
Am Strand von El Gouna

Hier nochmal die wichtigen Links:

Das Hotel

https://www.steigenberger.com/hotels/alle-hotels/aegypten/el-gouna/steigenberger-golf-resorthttp:

und die Kite Schule von Hussin

//flyhighandneverland.com/

P.S.

Ich habe das Kiten nicht bei Hussin gelernt. Ich habe es überhaupt nicht gelernt. Mit meinen halbwegs erlernten Sportarten bin ich mehr als ausgelastet. Ich habe Hussin als Freund kennengelernt, ihm stundenlang bei seiner Arbeit als Kite-Lehrer zugeschaut und mit vielen seiner Schüler:innen gesprochen. Außerdem haben wir ihn mit der Kamera begleitet und einen kleinen Film über ihn gedreht.

Ich - Mikka Ich war schon immer eher Läufer und nicht Rädchen-Fahrer. Wir wohnten am Hang, ein unbefestigter Feldweg führte zu unserem Haus. Wir haben unsere Räder immer mehr geschoben als gefahren. Später verdiente ich mein Geld als Bademeister und Fensterputzer, da war ich auch viel zu Fuß unterwegs, ja und dann habe ich mit dem Marathon laufen angefangen. Und mit dem Bergwandern, ich war auch Reiseleiter im Himalaya. Als das Heruntergehen meinen Knien nicht mehr gefiel, hab ich das Paragleiten gelernt. Soviel zu meiner Sportkarriere. Beruflich lief es auch nicht so glatt. Als Junge wollte ich die Wetterstation auf der Zugspitze übernehmen. Es hat dann nur zum Wetterfrosch ohne Ausbildung gereicht. Lehrer konnte ich auch nicht werden, da hatte ich zwar eine Ausbildung, aber das Land NRW keine Jobs. Also wurde ich eben Reiseleiter, Reisereferent, Reiseverkäufer, Reiseredakteur und Reisejournalist. Ich bin ein bisschen herumgekommen. Habe Reisefilme gedreht, Reiseartikel und zwei Reisebücher geschrieben. Ich habe vor und hinter der Kamera gestanden, den Mount Everest fast bestiegen und die Sahara quasi durchquert. Ich bin viele Berge hochgelaufen und heruntergeflogen und ich bin seit 65 Jahren Gladbach Fan. Ich wurde in Mönchengladbach geboren.

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